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Bariatrische Chirurgie im Ausland: Magenverkleinerung, Kosten, Krankenkasse und Nachsorge

Eine Magenverkleinerung (bariatrische Chirurgie) kostet viel Geld, doch nicht immer müssen Sie selbst zahlen: Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Operation im Einzelfall, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Bevor Sie selbst zahlen oder für die Operation ins Ausland gehen, sollten Sie deshalb zwei Fragen schriftlich klären: Übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten? Und wer übernimmt nach der Operation Ihre Nachsorge, wo und zu welchem Preis? Flymedi ist eine Vermittlungsplattform: Wir listen Kliniken und stellen den Kontakt her. Die medizinische Behandlung erbringen die Kliniken. Hier erfahren Sie, für wen eine Operation infrage kommt, was sie kostet, wann die Krankenkasse zahlt, wie sich die Verfahren unterscheiden und wie Sie Länder, Kliniken und Angebote vergleichen.

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Medizinisch geprüft von Cuneyt Kayaalp, Allgemeine Chirurgie. Verfasst von Kubilay Aydeger.
Aktualisiert am 23. Juni 2026 · Redaktionelle Standards

Bariatrische Chirurgie im Ausland auf einen Blick

Startpreis, 13. Juni 2025ab 1.000 €Nur Behandlung

Die Angaben sind Spannen, keine Versprechen. Ob ein Eingriff für Sie geeignet ist, muss ein Arzt individuell beurteilen.

Kliniken für Bariatrische Chirurgie

Jede Klinik legt ihren Preis selbst fest. Prüfen Sie daher, was im Preis enthalten ist, bevor Sie zwei Kliniken vergleichen.

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Kliniken werden von Flymedi bewertet und sortiert. So funktioniert die Reihenfolge.

Patientengeschichten

Patienten, die über Flymedi behandelt wurden, in ihren eigenen Worten. Es wird nichts geladen oder abgespielt, bis Sie auf Play drücken.

Anna Golm

Nasenkorrektur

Gesprochen auf DeutschQuelle: YouTube

Benjamin

Zirkoniumkronen

Gesprochen auf DeutschQuelle: YouTube

Philip

Gliedmaßenverlängerung

Gesprochen auf DeutschQuelle: YouTube

Nicole

Brazilian Butt Lift

Gesprochen auf DeutschQuelle: YouTube

Andre

Zahnimplantat

Gesprochen auf DeutschQuelle: YouTube

Andreas

Gliedmaßenverlängerung

Gesprochen auf DeutschQuelle: YouTube

Sabrin

Nasenkorrektur

Gesprochen auf DeutschQuelle: YouTube

Alex

Septumplastik

Gesprochen auf EnglischQuelle: YouTube

Laura

Zahnimplantat

Gesprochen auf EnglischQuelle: YouTube

Louren

Gastric Sleeve

Gesprochen auf EnglischQuelle: YouTube

Wann kommt eine Magenverkleinerung infrage?

Maßgeblich in Deutschland ist die S3-Leitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“ (AWMF-Register 088-001, Stand 2018; sie wird derzeit überarbeitet). Danach kommt eine Operation für Erwachsene infrage, wenn

  1. der BMI bei 40 oder höher liegt, oder bei 35 oder höher zusammen mit mindestens einer Begleiterkrankung, die mit der Adipositas zusammenhängt, zum Beispiel Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Fettleber oder Schlafapnoe, und
  2. die konservative Behandlung ausgeschöpft ist. Nach der Leitlinie gilt sie als ausgeschöpft, wenn mindestens sechs Monate umfassender Lebensstiländerung aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie in den letzten zwei Jahren nicht zum erwarteten Erfolg geführt haben.

In bestimmten Fällen ist eine Operation ohne vorherigen konservativen Versuch möglich: ab einem BMI von 50, wenn das Behandlungsteam einen konservativen Versuch als aussichtslos einstuft, oder bei Typ-2-Diabetes ab einem BMI von 40. Bei Typ-2-Diabetes kann eine sogenannte metabolische Operation auch ab einem BMI von 30 erwogen werden, wenn sich die individuellen Therapieziele für den Diabetes anders nicht erreichen lassen; unter einem BMI von 40 soll dann eine Diabetologin oder ein Diabetologe an der Entscheidung beteiligt sein. Für Menschen asiatischer Herkunft liegen die BMI-Grenzen jeweils um 2,5 Punkte niedriger.

Als Gegenanzeigen nennt die Leitlinie unter anderem instabile psychische Erkrankungen, eine unbehandelte Bulimia nervosa, eine aktive Suchterkrankung und eine bestehende oder unmittelbar geplante Schwangerschaft. Vor jeder Operation steht eine Untersuchung durch ein Team aus Chirurgie, Ernährungsmedizin und Psychologie; die Entscheidung ist eine interdisziplinäre Einzelfallentscheidung. Ein höheres Alter ist für sich genommen kein Ausschlussgrund. Kliniken im Ausland arbeiten teils mit anderen Kriterien. Eine Klinik, die ohne diese Untersuchung operiert, lässt einen Schritt aus, den die deutsche Leitlinie vorsieht. Diese Seite richtet sich an Erwachsene.

Weitere Behandlungswege

Eine Operation ist eine von mehreren Behandlungen bei Adipositas. Die Leitlinien sehen zuerst das Basisprogramm aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie vor, das nach der Patientenleitlinie von 2020 auch vor und nach einer Operation weiterlaufen sollte; weitere Möglichkeiten bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt mit Ihnen. Wenn Sie die nicht operativen Wege noch nicht mit Ihrer Hausarztpraxis besprochen haben, tun Sie das, bevor Sie eine Klinik im Ausland kontaktieren.

Was kostet eine Magenverkleinerung, und wer zahlt?

Wie viel Sie am Ende selbst zahlen, hängt zuerst davon ab, wie Sie versichert sind.

Gesetzlich versichert: wann die Krankenkasse zahlt

Gesetzliche Krankenkassen bezahlen eine Magenverkleinerung nicht automatisch. Sie entscheiden im Einzelfall und lassen die Voraussetzungen in der Regel vom Medizinischen Dienst prüfen, der dafür einen eigenen Begutachtungsleitfaden zur Adipositas-Chirurgie verwendet (Stand Oktober 2017). Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, auf die sich dieser Leitfaden stützt, kommt die Operation nur als letztes Mittel in Betracht: bei einem BMI von 40, oder von 35 mit erheblichen Begleiterkrankungen, nach Ausschöpfung der konservativen Behandlung, bei tragbarem Operationsrisiko, ausreichender Motivation, ohne manifeste psychiatrische Erkrankung und mit der Möglichkeit einer lebenslangen Nachbetreuung. Meist müssen Sie also belegen, dass eine strukturierte konservative Behandlung nicht ausgereicht hat. Welche Unterlagen Ihr Antrag braucht, erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse und in einem Adipositaszentrum. Lehnt die Krankenkasse den Antrag ab, können Sie Widerspruch einlegen.

Privat versichert

Bei einer privaten Krankenversicherung richtet sich die Kostenübernahme nach Ihrem Vertrag; das Bundesgesundheitsministerium weist darauf hin, dass für privat Versicherte bei grenzüberschreitenden Behandlungen eigene, vorrangige Regelungen gelten. Stellen Sie vor der Operation einen Antrag und lassen Sie sich die Zusage schriftlich geben, auch für eine Behandlung im Ausland.

Selbst zahlen: was ein Preis enthalten sollte

Jede Klinik legt ihren Preis selbst fest, deshalb können zwei Angebote sehr Unterschiedliches enthalten. Lassen Sie sich vor dem Vergleich schriftlich bestätigen, ob der Preis Folgendes umfasst:

  1. das Honorar für Operation und Narkose;
  2. die Untersuchungen vor der Operation;
  3. die Zahl der Nächte im Krankenhaus und was gilt, wenn Sie länger bleiben müssen;
  4. Arzneimittel und Nährstoffpräparate für zu Hause, und für wie lange;
  5. die Nachsorge und ihre Dauer;
  6. die Behandlung von Komplikationen, auch eine erneute Operation und eine Rückreise zur Klinik;
  7. Hotelnächte, Transfers und Dolmetscher, und warum genau diese Zahl an Nächten.

Rechnen Sie außerdem die Kosten ein, die in keinem Klinikpreis stecken: Flüge, Versicherungen, Blutuntersuchungen und Nährstoffpräparate zu Hause, eine Nachsorge in Deutschland und Ihren Verdienstausfall. Das Angebot mit der niedrigsten Summe kostet am Ende nicht unbedingt am wenigsten, wenn Nachsorge und Komplikationen fehlen.

Behandlung im Ausland: was die Krankenkasse übernimmt

Innerhalb der EU, des EWR und der Schweiz: Für eine Behandlung im Krankenhaus brauchen Sie vorher eine Genehmigung Ihrer Krankenkasse (Paragraf 13 SGB V). Sie muss zustimmen, wenn dieselbe Behandlung in Deutschland nicht rechtzeitig möglich ist; andernfalls entscheidet sie nach Ermessen. Erstattet wird nur, was auch in Deutschland zum Leistungsumfang gehört, und höchstens, was eine vergleichbare Behandlung hier gekostet hätte, abzüglich eines Abschlags für Verwaltungskosten. Das Bundesgesundheitsministerium rät, vor einer gezielten Behandlung im Ausland mit der Krankenkasse zu klären, ob die Kosten übernommen werden; beraten lässt Sie dazu die nationale Kontaktstelle EU-PATIENTEN.DE bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland.

Außerhalb von EU, EWR und Schweiz: Hier gelten andere Regeln. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums erbringt die gesetzliche Krankenversicherung ihre Leistungen grundsätzlich nur im Inland; außerhalb von EU, EWR und Schweiz übernimmt sie nur in engen Ausnahmefällen unaufschiebbare Behandlungen auf Reisen, nicht aber eine geplante Operation. Fragen Sie Ihre Krankenkasse vor der Buchung schriftlich, was für Ihr Zielland gilt. Die Liste weiter unten zeigt, welche Länder zur EU oder zum EWR gehören.

Verfahren im Vergleich

Ein Standardverfahren für alle gibt es nicht. Die deutsche Leitlinie stellt fest, dass sich kein operativer Goldstandard definieren lässt, und empfiehlt, das Verfahren als Einzelfallentscheidung zu wählen, unter anderem nach BMI, Begleiterkrankungen, Alter, Geschlecht, Adhärenz und Beruf. Vorher sollen Sie über die gängigen Verfahren, deren Risiken einschließlich der Sterblichkeit, eine mögliche lebenslange Supplementation und die Nachsorge aufgeklärt werden. Eine Preisliste ist dafür kein guter Ausgangspunkt.

Schlauchmagen (Sleeve-Gastrektomie)

Schlauchmagen: Ein Großteil des Magens wird entfernt, es bleibt ein schmaler Schlauch. Dauerhaft. Nachsorge: strukturierte lebenslange Kontrollen mit Laborwerten und Supplementation nach Bedarf.

Magenbypass (Roux-en-Y)

Magenbypass: Eine kleine Magentasche wird gebildet und mit dem Dünndarm verbunden, sodass die Nahrung den größten Teil des Magens umgeht. Dauerhaft, nicht für eine Rückverlegung vorgesehen. Nachsorge: Der Darm nimmt weniger auf, deshalb wiegen lebenslange Supplementation und regelmäßige Laborkontrollen besonders schwer.

Mini-Magenbypass (Ein-Anastomosen-Bypass)

Mini-Magenbypass: Eine längere Magentasche wird mit einer einzigen Verbindung an den Dünndarm angeschlossen. Dauerhaft, nicht für eine Rückverlegung vorgesehen. Nachsorge: wie beim Magenbypass, mit lebenslanger Supplementation und Laborkontrollen.

Magenballon

Magenballon: Ein Ballon wird über den Mund in den Magen eingesetzt, mit Flüssigkeit gefüllt und später wieder entfernt. Zeitlich begrenzt und keine Operation. Nachsorge: ein begleitetes Ernährungs- und Bewegungsprogramm während der Liegezeit und danach.

Weitere auf Flymedi gelistete Eingriffe: der schluckbare Magenballon, die Revision nach Schlauchmagen, die Entfernung des Magenbandes, die Diabetes-Chirurgie, die laparoskopische ileale Interposition, Revisionseingriffe und die Floppy-Nissen-Fundoplikatio, eine Operation gegen Sodbrennen (Reflux) und kein Eingriff zur Gewichtsabnahme.

Lassen Sie sich den Namen des Verfahrens vor der Reise schriftlich bestätigen und nehmen Sie den OP-Bericht mit nach Hause.

Nachsorge: vor der Buchung schriftlich klären

Adipositas ist eine chronische Erkrankung. Nach einer Magenverkleinerung ist deshalb nach der deutschen S3-Leitlinie eine strukturierte, lebenslange Nachsorge nötig: Kontrolle des Gewichts, Anpassung der Medikamente bei Begleiterkrankungen, Beurteilung des Essverhaltens und Ernährungsberatung, Laborkontrollen, Kontrolle der Supplementation gegen Mangelerscheinungen, Screening auf psychische Erkrankungen, Erkennen von Komplikationen und Kontakt zu Selbsthilfegruppen. Die Leitlinie nennt als Termine einen, drei, sechs, zwölf, 18 und 24 Monate nach der Operation und danach jährlich, mit Laborkontrollen nach sechs und zwölf Monaten und dann jährlich. Die operierende Klinik soll eine lebenslange Nachsorge anbieten. Die britische Fachgesellschaft British Obesity & Metabolic Specialist Society (BOMSS) beschreibt denselben Bedarf in ihrer Stellungnahme vom 6. September 2023: mindestens zwei Jahre Betreuung durch ein Team aus Ernährungsfachkräften, Pflege, Psychologie und Chirurgie, danach jährliche Kontrollen ein Leben lang.

Ob und wie eine Nachsorge in Deutschland übernommen wird, wenn Sie die Operation im Ausland selbst bezahlt haben, sollten Sie vor der Buchung klären: mit Ihrer Hausarztpraxis, einem Adipositaszentrum in Ihrer Nähe und Ihrer Krankenkasse. Im Notfall wählen Sie den Notruf 112.

Ein brauchbarer Nachsorgeplan nennt das Team, das Sie in den ersten zwei Jahren betreut, wie Sie es von zu Hause erreichen, wie oft Kontrollen stattfinden, wer die Blutuntersuchungen in Deutschland veranlasst und bezahlt, welche Nährstoffpräparate Sie brauchen und was sie kosten, was bei Komplikationen nach der Rückkehr geschieht und wie Ihre Unterlagen zu Ihrer Hausarztpraxis gelangen.

Diese Fragen sollten schriftlich beantwortet sein

  1. Wer betreut mich in den ersten zwei Jahren nach der Operation, und welche Berufe haben diese Personen?
  2. Wie erreiche ich das Team von zu Hause, wie schnell antwortet es, und gibt es eine Nummer für dringende Fragen außerhalb der Sprechzeiten?
  3. Wie viele Nachsorgetermine sind enthalten, wann, und finden sie per Video oder vor Ort statt?
  4. Welche Blutwerte müssen wie oft kontrolliert werden, und wer veranlasst und bezahlt das in Deutschland?
  5. Welche Vitamine und Mineralstoffe brauche ich, wie lange, und was kosten sie?
  6. Wer bezahlt, wenn nach meiner Rückkehr eine Komplikation auftritt: die Behandlung, eine erneute Operation, eine Reise zurück zur Klinik?
  7. Bekomme ich den OP-Bericht und den Entlassungsbrief in einer Sprache, die meine Ärztinnen und Ärzte zu Hause lesen können?
  8. Wer übernimmt nach zwei Jahren die jährlichen Kontrollen?

Risiken, auch die der Reise

Jede Operation zur Magenverkleinerung hat Risiken. Die S3-Leitlinie verlangt, dass Sie vor der Entscheidung über die gängigen Verfahren, deren spezifische Risiken und Langzeitfolgen einschließlich der Sterblichkeit aufgeklärt werden; lassen Sie sich das schriftlich und in einer Sprache geben, die Sie verstehen. Zu den in der Leitlinie beschriebenen Komplikationen gehören Blutgerinnsel in Bein oder Lunge, undichte Naht- oder Klammerreihen mit Austritt von Mageninhalt, Blutungen, Engstellen oder innere Brüche am Darm, das Dumping-Syndrom nach Bypass-Verfahren, Gallensteine nach rascher Gewichtsabnahme, Mangelerscheinungen, weil der Darm Vitamine und Mineralstoffe schlechter aufnimmt, und überschüssige Haut, die eine plastische Folgeoperation nötig machen kann. Umwandlungs- und Revisionseingriffe haben nach der Leitlinie eine höhere Komplikationsrate als die erste Operation.

Die britische Fachgesellschaft BOMSS rät zur Vorsicht bei Operationen im Ausland. Sie nennt unter anderem:

  1. eine zu knappe oder nicht fachkundige Untersuchung und Beratung vor der Operation;
  2. ein Verfahren, das nicht zu Ihnen passt, oder ein anderes als das vereinbarte, teils ohne genaue Kenntnis dessen, was operiert wurde;
  3. eine Qualität der Operation, die sich von zu Hause aus schwer beurteilen lässt;
  4. Blutgerinnsel in Bein oder Lunge nach einer langen Reise kurz nach der Operation, die lebensbedrohlich sein können;
  5. eine lückenhafte oder fehlende Nachsorge, die eine erneute Gewichtszunahme und Nährstoffmängel wahrscheinlicher macht;
  6. keinen direkten Zugang zu Fachleuten, wenn später Komplikationen auftreten.

Außerdem ist es schwieriger, Ansprüche geltend zu machen, wenn im Ausland etwas schiefgeht. Diese Risiken sind der Grund für die Prüfungen auf dieser Seite: eine Chirurgin oder ein Chirurg, deren Registrierung Sie prüfen können, ein schriftlicher Nachsorgeplan, ein passender Versicherungsschutz und genug Zeit zur Erholung vor dem Rückflug.

Länder vergleichen

Ein bestes Land für eine Magenverkleinerung gibt es nicht. Entscheidend ist, ob Sie die Klinik prüfen, nach der Rückkehr erreichen und an einen schriftlichen Plan binden können. Vergleichen Sie Länder nach diesen Punkten:

  1. Reise- und Sicherheitshinweise für die Stadt, heute. Prüfen Sie die Hinweise des Auswärtigen Amts für die Stadt der Klinik, nicht nur für das Land. In Österreich gelten die Reiseinformationen des Außenministeriums (BMEIA), in der Schweiz die Reisehinweise des EDA.
  2. EU, EWR oder Schweiz. Davon hängt ab, ob Ihre Krankenkasse überhaupt etwas erstatten kann (siehe oben).
  3. Prüfbare Ärztinnen und Ärzte. Ob die zuständige Behörde ein Register veröffentlicht, das Sie selbst durchsuchen können.
  4. Aufsicht über Krankenhäuser. Wer Kliniken zulässt und überprüft, und ob die Ergebnisse öffentlich sind.
  5. Entfernung. Die Flugzeit und wie lange Sie laut Chirurgin oder Chirurg vor dem Rückflug bleiben müssen.
  6. Unterlagen und Sprache. Ob Ihre Unterlagen in einer Sprache ausgestellt werden, die Ihre Ärztinnen und Ärzte zu Hause lesen können.
  7. Beschwerden. Wie Beschwerden und rechtliche Ansprüche dort funktionieren.

Länder mit Kliniken für Adipositaschirurgie auf Flymedi

Diese Länder haben eine eigene Flymedi-Seite und mindestens eine gelistete Klinik und wurden am 16. September 2026 mit den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts abgeglichen. Ein Land fehlt in der Liste, wenn eine gelistete Klinik in einem Gebiet liegt, für das eine Reisewarnung oder Teilreisewarnung gilt. Lesen Sie die Hinweise für die Stadt der Klinik vor der Buchung erneut.

Klinik und Chirurgen prüfen

In Deutschland sollen Operationen zur Magenverkleinerung laut Leitlinie nur in Kliniken stattfinden, die als Zentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert sind oder dessen Kriterien erfüllen. Legen Sie im Ausland dieselben Maßstäbe an:

  1. Chirurgin oder Chirurgen prüfen. Fragen Sie nach dem vollständigen Namen, der Registrierungsnummer und der zuständigen Behörde, und prüfen Sie den Eintrag im öffentlichen Register dieser Behörde. Lässt sich der Eintrag nicht prüfen, gilt die Angabe als unbestätigt.
  2. Erfahrung erfragen. Fragen Sie, wie oft das Team Ihr Verfahren im Jahr durchführt und ob die Klinik ihre Ergebnisse an ein Register meldet. Die deutsche Leitlinie sieht die Meldung an ein landesweites Register vor.
  3. Zahlen statt Versprechen. Fragen Sie nach Komplikations- und Wiederaufnahmeraten für Ihr Verfahren, wie sie definiert sind und über welchen Zeitraum.
  4. Das Team kennen. Fragen Sie, wer Sie vor der Operation untersucht. Die deutsche Leitlinie sieht eine Beurteilung durch Chirurgie, Ernährungsmedizin und Psychologie vor.
  5. Zertifikate an der Quelle prüfen. Nennt eine Klinik eine Akkreditierung oder ein Zertifikat, prüfen Sie das auf der Website der ausstellenden Organisation und fragen Sie, was genau es abdeckt.

Seien Sie vorsichtig, wenn eine Klinik den Namen der Chirurgin oder des Chirurgen vor der Zahlung nicht nennt, ohne Voruntersuchung operieren will, zu einer schnellen Buchung drängt oder Leistungsumfang und Nachsorge nicht schriftlich bestätigt.

Versicherungsschutz für die Reise

Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite Ihrer Gesundheitskarte ist nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums für medizinisch notwendige Behandlungen während eines vorübergehenden Aufenthalts in EU, EWR und Schweiz gedacht, nicht für eine geplante Operation. Prüfen Sie außerdem in den Bedingungen Ihrer Auslandsreise-Krankenversicherung, ob Behandlungen ausgeschlossen sind, die der Anlass der Reise waren, und ob Folgebehandlungen, ein längerer Aufenthalt und ein Rücktransport versichert sind.

Wenn Sie in Österreich oder der Schweiz versichert sind

Österreich: Klären Sie vor der Buchung schriftlich mit Ihrem Krankenversicherungsträger, zum Beispiel der ÖGK, ob und welche Kosten übernommen werden. Aktuelle Sicherheitsstufen für jedes Land nennt das Außenministerium (BMEIA).

Schweiz: Fragen Sie Ihre Krankenkasse vor der Buchung schriftlich, ob sie Kosten einer geplanten Behandlung im Ausland übernimmt. Aktuelle Reisehinweise veröffentlicht das EDA.

Erfahrungsberichte und Vorher-Nachher-Bilder richtig lesen

Erfahrungsberichte und Fotos zeigen einzelne Verläufe. Achten Sie beim Lesen auf Folgendes:

  1. Suchen Sie Berichte, die Monate nach der Operation geschrieben wurden und die Nachsorge beschreiben, nicht nur den Klinikaufenthalt.
  2. Gewichtsangaben in Erfahrungsberichten sind persönliche, ungeprüfte Angaben.
  3. Die Vorher-Nachher-Bilder auf dieser Seite stammen von den behandelnden Kliniken, mit Einwilligung der Patientinnen und Patienten; die Kliniken wählen aus, welche sie zeigen.
  4. Fragen Sie die Chirurgin oder den Chirurgen nach den eigenen dokumentierten Ergebnissen für Ihr Verfahren.

Lesen Sie, wie Flymedi Bewertungen sammelt, bevor Sie sich auf eine Sternebewertung verlassen.

Schritt für Schritt zur Operation und danach

  1. Hausarztpraxis

    Sprechen Sie mit Ihrer Hausarztpraxis und lassen Sie sich Befunde und einen aktuellen Medikamentenplan geben.
  2. Krankenkasse

    Klären Sie mit Ihrer Krankenkasse, ob sie die Operation übernimmt, in Deutschland oder mit Genehmigung im EU-Ausland.
  3. Kliniken auswählen

    Wählen Sie Kliniken aus, deren Chirurginnen und Chirurgen Sie prüfen können, in Ländern, die den Vergleich oben bestehen.
  4. Videogespräch

    Führen Sie ein Videogespräch mit der namentlich genannten Chirurgin oder dem Chirurgen und klären Sie, wie die ernährungsmedizinische und psychologische Untersuchung abläuft.
  5. Schriftlich bestätigen lassen

    Das Verfahren, die Chirurgin oder den Chirurgen, den Leistungsumfang des Preises und den Nachsorgeplan.
  6. Versicherung und Reise

    Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz und planen Sie die Reise so, dass Sie die Erholungszeit einhalten, die Ihnen Ihre Chirurgin oder Ihr Chirurg schriftlich nennt.
  7. Vorbereitung

    Bereiten Sie sich nach den Anweisungen der Klinik vor, einschließlich einer Diät.
  8. Unterlagen mitnehmen

    Nehmen Sie OP-Bericht und Entlassungsbrief mit nach Hause und geben Sie Kopien an Ihre Hausarztpraxis.
  9. Nachsorge

    Nehmen Sie jeden Nachsorgetermin wahr, danach jährliche Kontrollen ein Leben lang.

Quellen und Prüfung

  • AWMF, S3-Leitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“, Register-Nr. 088-001, Version 2.0, Stand 1. Februar 2018 (in Überarbeitung), und Patientenleitlinie, Juni 2020.
  • Medizinischer Dienst Bund, Begutachtungsleitfaden „Adipositas-Chirurgie (Bariatrische Chirurgie und Metabolische Chirurgie) bei Erwachsenen“, Stand 6. Oktober 2017.
  • Bundesministerium für Gesundheit, Patientenmobilitätsrichtlinie und Versicherungsschutz im Ausland (Online-Ratgeber Krankenversicherung).
  • British Obesity & Metabolic Specialist Society (BOMSS), Stellungnahme zu Operationen im Ausland, 6. September 2023.
  • Auswärtiges Amt, Reise- und Sicherheitshinweise für jedes gelistete Land, Stand 16. September 2026.

Autor und medizinische Prüfung sind oben auf dieser Seite genannt. Klinikliste, Patientengeschichten, Fotos und Bewertungen werden aus Klinikdaten angezeigt und sind nicht Teil dieses Leitfadens.

Echte Ergebnisse: vorher und nachher

Fotos der Kliniken, die die Behandlung durchgeführt haben, mit Einwilligung der Patienten. Jedes Foto ist seiner Klinik zugeordnet.

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Was Patienten sagen Wie wir Bewertungen erheben

Bewertungen von Patienten, die diese Behandlung über Flymedi erhalten haben. Jede ist in der Sprache des Patienten verfasst.

S. from Deutschland· Gastric SleeveVerifiziert

5,0 · 18. Mai 2026

Nach langer Überlegung habe ich mich für den Schlauchmagen in Istanbul entschieden. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge zu Hause fühlte ich mich rundum sicher aufgehoben. Die Ärzte sind hochqualifiziert und das Pflegestarke Team war super aufmerksam. Ich habe schon 18 kg abgenommen und fühle mich wie ein neuer Mensch. Sehr dankbar für alles❤️

A. from Deutschland· Gastric SleeveVerifiziert

5,0 · 15. Februar 2026

Ich habe mich für einen Gastric Sleeve bei Luna Clinic entschieden. Flymedi hat alles perfekt organisiert, vom Flug bis zum Hotel. Die Klinik war modern und sehr sauber. In der Türkei sind die Preise viel günstiger als in Deutschland, aber die Qualität ist hervorragend. Ich fühle mich großartig!

L. from Deutschland· Gastric SleeveVerifiziert

5,0 · 2. Januar 2026

Meine Magenverkleinerung in der Luna Clinic war eine super Entscheidung! Die Ärzte waren sehr freundlich und kompetent. Flymedi hat alles organisiert, vom Flug bis zur Unterkunft. Die Preise in der Türkei sind wirklich unschlagbar.

L. from Deutschland· Gastric SleeveVerifiziert

5,0 · 9. Dezember 2025

Meine Magenverkleinerung in der Luna Clinic war eine super Entscheidung! Die Ärzte waren sehr freundlich und kompetent. Flymedi hat alles organisiert, vom Flug bis zur Unterkunft. Die Preise in der Türkei sind wirklich unschlagbar.

195 Bewertungen

Häufig gestellte Fragen

Antworten des medizinischen Redaktionsteams, geprüft von dem auf dieser Seite genannten medizinischen Prüfer.

Was kostet eine Magenverkleinerung?
Das hängt vom Verfahren, von der Klinik und davon ab, was im Preis enthalten ist. Gesetzlich Versicherte sollten zuerst klären, ob ihre Krankenkasse die Operation übernimmt. Wer selbst zahlt, sollte Angebote nur vergleichen, wenn sie dieselben Leistungen enthalten, einschließlich Nachsorge und Behandlung von Komplikationen.
Zahlt die Krankenkasse eine Magenverkleinerung?
Sie kann die Kosten übernehmen, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind, und entscheidet im Einzelfall, meist nach einer Prüfung durch den Medizinischen Dienst. In der Regel müssen Sie belegen, dass eine konservative Behandlung nicht ausgereicht hat. Gegen eine Ablehnung können Sie Widerspruch einlegen.
Zahlt die Krankenkasse eine Magenverkleinerung im Ausland?
In der EU, im EWR und in der Schweiz ist eine Erstattung möglich, wenn Ihre Krankenkasse die Krankenhausbehandlung vorher genehmigt hat, und höchstens in der Höhe, die in Deutschland angefallen wäre. Für eine geplante Behandlung außerhalb von EU, EWR und Schweiz erbringt die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich keine Leistungen. Fragen Sie vor der Buchung schriftlich nach.
Welches Land ist das beste für eine Magenverkleinerung?
Keines ist für alle das beste. Wählen Sie eine Klinik, deren Chirurgin oder Chirurgen Sie in einem öffentlichen Register prüfen können, in einer Stadt ohne Reisewarnung des Auswärtigen Amts, und die Ihnen einen schriftlichen Nachsorgeplan gibt. Die Vergleichspunkte finden Sie im Abschnitt „Länder vergleichen“.
Ist eine Magenverkleinerung im Ausland sicher?
Das kann Ihnen keine Klinik und kein Land versprechen. Die britische Fachgesellschaft BOMSS rät zur Vorsicht und nennt konkrete Risiken, etwa zu knappe Voruntersuchungen, Blutgerinnsel nach einer langen Reise kurz nach der Operation und fehlende Nachsorge. Eine geprüfte Chirurgin oder ein geprüfter Chirurg, ein schriftlicher Nachsorgeplan, der passende Versicherungsschutz und genug Zeit vor dem Rückflug sind die Schritte, die diesen Risiken begegnen.
Wer übernimmt nach einer Operation im Ausland die Nachsorge in Deutschland?
Das sollten Sie vor der Buchung klären: mit Ihrer Hausarztpraxis, einem Adipositaszentrum in Ihrer Nähe und Ihrer Krankenkasse. Fragen Sie auch die Klinik, welche Kontrollen sie per Video übernimmt und welche Blutwerte in Deutschland bestimmt werden müssen.

Über diese Seite

Verfasst von Kubilay Aydeger, Experte für medizinische Inhalte bei Flymedi. Medizinisch geprüft von Cuneyt Kayaalp, Allgemeine Chirurgie. Inhalt aktualisiert am 23. Juni 2026. Nächste planmäßige Prüfung 23. Juni 2027.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen, keine persönliche medizinische Beratung. Sie stellt keine Diagnose und ersetzt nicht die individuelle Beurteilung durch einen Arzt, der Sie untersucht hat.

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